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Falschmeldung: WHO verlangt Steuer von Indien

Eine Meldung behauptet, die WHO verlange eine Steuer von Indien. Sie ist falsch. Die zur Diskussion stehende freiwillige Solidaritätsabgabe der 43 “G20+”-Staaten halten wir jedoch für eine gute Idee: Man könnte Alternativen zum Tabakanbau fördern.

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Neue Hintergrundartikel

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Alles weit weg? – Hier was tun!

Die Tabakindustrie zielt mit ihren Produkten vor allem auf jugendliche Konsument_innen. Ihr könnt zeigen, dass euch Ausbeutung und Zerstörung der Lebensgrundlagen, egal wo auf der Welt, nicht egal sind.

Handlungsoptionen

Tabakanbau und die Herstellung von Tabakprodukten geht mit Verschuldung, Kinderarbeit, Umweltzerstörung und Gesundheitsgefahren einher. Aus dem Kreislauf der Armut führt langfristig nur ein Weg: der Ausstieg aus der Tabakproduktion.

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Rauchen gefährdet die Umwelt

Tabak benötigt fünf Mal mehr Dünger und Pestizide als Nahrungspflanzen. Die eingesetzten Chemikalien belasten das Grundwasser und sind gesundheitsschädlich. Den Preis bezahlen alle in der Anbauregion, nicht nur die Tabakpflanzer_innen.

Zwei Mädchen (11 und 12 Jahre alt) beim Unkraut Jäten in einem Tabakfeld. Nellore, Indien, 2008. Copyright: Marty Otañez

In jeder Zigarette ein Stück Kinderarbeit

Kinderarbeit im Tabakanbau ist sehr gefährlich und weltweit verboten. Trotzdem arbeiten in allen bedeutenden Tabakanbauländern Kinder auf den Feldern. Viele erkranken dadurch an der Grünen Tabakkrankheit.

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