Auch die „Lunge der Erde“ erkrankt durch Tabak: Jährlich werden 200.000 Hektar Tropenwald für die Zigarettenproduktion abgeholzt. Die Folgen sind die Verarmung der Böden sowie der Verlust von Lebensraum und Biodiversität.
Viel Rauch für wenig Rauch
Auch die „Lunge der Erde“ erkrankt durch Tabak: Jährlich werden 200.000 Hektar Tropenwald für die Zigarettenproduktion abgeholzt. Die Folgen sind die Verarmung der Böden sowie der Verlust von Lebensraum und Biodiversität.
Das South Eastern University College in Kenia betreibt aktionsorientierte Forschung und ist führend bei der Bekämpfung von ländlicher Armut.
Die Tabakindustrie zielt mit ihren Produkten vor allem auf jugendliche Konsument_innen. Ihr könnt zeigen, dass euch Ausbeutung und Zerstörung der Lebensgrundlagen, egal wo auf der Welt, nicht egal sind.
Tabakanbau und die Herstellung von Tabakprodukten geht mit Verschuldung, Kinderarbeit, Umweltzerstörung und Gesundheitsgefahren einher. Aus dem Kreislauf der Armut führt langfristig nur ein Weg: der Ausstieg aus der Tabakproduktion.
Tabak benötigt fünf Mal mehr Dünger und Pestizide als Nahrungspflanzen. Die eingesetzten Chemikalien belasten das Grundwasser und sind gesundheitsschädlich. Den Preis bezahlen alle in der Anbauregion, nicht nur die Tabakpflanzer_innen.
Kinderarbeit im Tabakanbau ist sehr gefährlich und weltweit verboten. Trotzdem arbeiten in allen bedeutenden Tabakanbauländern Kinder auf den Feldern. Viele erkranken dadurch an der Grünen Tabakkrankheit.